Freitag, 3. Juni 2011

Rock am Ring - erster Tag

Endlich, ENDLICH wieder Festival! Rock am Ring ist bei uns traditionell Büroausflug – also ein lecker Wochenende mit den Kollegen Musik genießen und Spaß haben! Und in diesem Jahr seid ihr so ein bisschen dabei – wir versuchen zumindest für alle Daheimgebliebenen einen einigermaßen kompletten Eindruck vom Festival zu geben.

Bis heute Mittag also noch schnell ein bisschen gearbeitet im Büro, und dann los. Ist ja nicht so weit von Köln. Der Anreisestau hielt sich in Grenzen – zum Glück!

Schnell Sachen im Hotel abwerfen, und kurz den Ausblick genießen und ankommen! Vorfreude kommt auf!

*Angebermodus on: Blick vom Hotelzimmerbalkon auf den Nürburgring



*Angebermodus off!

Jetzt aber los ins Getümmel: Pässe besorgen – loift! 


Jetzt ausprobieren, wo man mit welchen Pass Zugang hat, also welche Wege man gehen darf und welche nicht. Nervig! Ich laufe eine Stunde Passslalom, dann hab ichs einigermaßen gerafft und kann mich auf die Musik konzentrieren. Wird auch höchste Zeit, denn auf der Center Stage spielen gleich SOCIAL DISTORTION auf! Die Sonne geht unter und Mike Ness und seine Mannen geben ihr Bestes! Besser und atmosphärischer kann ein SOCIAL D. Gig nicht sein – wirklich nicht! 

Der Gute ist alt geworden, hat aber trotzdem nix von seiner Faszination eingebüßt! *schmacht


Ein guter Festivalstart, langsam macht sich gute Laune breit und ab geht’s zu TIMES OF GRACE auf der Clubstage! Jesse Leach, Adam D. und ihre Band sind gerade das erste Mal in Deutschland (gestern war Deutschland-Debut in Leipzig) – und die Resonanz ist beeindruckend! Die Meute vor der Clubstage tobt und mein Roadrunner-Herz ist stolz! Immerhin sind die Jungs ja quasi ein Newcomer, auch wenn sich bekannte Namen hinter der Band verbergen! Sie machen aber auch einen unfassbar guten Job und beweisen, WIE gut ihr Debut-Album „The Hymn Of A Broken Man“ auch live funktioniert! Großes Kino!



Kurz erholen und gleich geht’s weiter: BLACK STONE CHERRY! Die Jungs präsentieren ihr nigelnagelneues Album „Between The Devil And The Deep Blue Sea“ (und natürlich auch die älteren Klassiker) und rocken dem Ring-Publkum den Arsch ab! Da können Wolfmother auf der Nachbarbühne nur abstinken! WOW – Gänsehaut!



So, jetzt kurz nachtanken (natürlich nur Kräfte und Handyakku – wer spricht denn hier von Alkohol! ;-) ) und die ersten Eindrücke sacken lassen! Wer gemütlich will ist hier definitiv falsch!!! Wie schon erwähnt, man läuft sich einen Wolf, die Wege sind nicht immer nachvollziehbar, und es sind einfach UNFASSBAR viele Menschen da! Aber die haben gute Laune! Zumindest diejenigen, die wirklich auf diesem Festival sind um Musik zu schauen – große Partystimmung! Die Kehrseite ist, dass RaR auch immer das Festival des „Sehens und Gesehen werdens“ ist…. Die C-F Prominenz ist anwesend und fühlt sich gut (ich nenne keine Namen!). Egal, wir sind hier zum Rocken – wird ein gutes Wochenende! Aus Ermangelung an Fotograben-Zugang kann ich leider keine tollen Konzert-Impressionen liefern, dafür gibt’s jetzt noch ein bisschen Festival-Stimmung – bitteschön!




Und während ich hier im Hotelzimmer sitze und euch informiere, spielen auf der Center Stage gerade KINGS OF LEON „Sex On Fire“! Ok, ich gebe zu, dass ist wahrscheinlich der einzige Song der Band, den ich kenne… ich kann das also verschmerzen! ;-) Und vom Hotelbalkon klingts auch ganz nett! Kommt ja auch gleich DANZIG, DAS ist um Einiges wichtiger. OOOOOHHHHH was freue ich mich, morgen gibt’s dann Infos wie es war! :-)


Sodele, eine wunderschöne rockige Nacht – man liest sich!
Resi

Dienstag, 31. Mai 2011

Videomarathon: Krönender Abschluss mit RR-United


So meine lieben Metalheads und Rocker. Genau 3 Monate lang haben wir den täglichen Videoblog nun durchgezogen und hoffen, dass ihr dadurch ebensoviele geile Erinnerungen erlebt habt wie wir!
Vielleicht haben die Youngstars unter euch auch was Neues gelernt oder ihr seid auf Bands gestossen die ihr vorher noch nicht auf dem Schirm hattet.

Auch die Roadrunner Parties anlässlich unseres 30 jährigen Jubiläums fanden am letzten Wochenende in unserer Hofburg, der Live Music Hall zu Köln, einen krönenden Abschluss mit einer hammermässigen Setlist des DJ Teams der "Cowboys from Hell" Partyreihe. Zu feiern gab es schließlich nicht nur unser Jubiläum, sondern auch 3 Jahre "Cowboys from Hell" Party und 5 Jahre Rockinvasion!
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle bekannten Gesichter die mitgefeiert haben, alle Helfer und Partner und alle Gäste, die sich über die zahlreichen Goodies gefreut haben!

Das  Rausschmeisservideo heute ist ein Auszug aus der "Roadrunner United in Concert" DVD. Ich mag den Song "The Dagger" besonders, da zwei meiner Lieblingssänger gemeinsam auf der Bühne stehen: Howard von Killswitch und Rob Flynn von Machine Head! Bassist Adam Duce (Machine Head) "geht fremd" und haut uns mit Andreas Kisser (Sepultura) die Gitarrenriffs um die Ohren. Slipknot Bassist Paul Gray - R.I.P-  kümmert sich um die tiefen Töne.


Übrigens: Der Blog wird natürlich nicht aussterben! In Zukunft findet ihr hier immer wieder Videotips und am kommenden Festivalwochenende versorgt euch meine Kollegin Resi mit Bildern und Zusammenfassungen des Tagesgeschehens am Ring!

Lahnsteiner

Montag, 30. Mai 2011

Videomarathon: Slipknot bringt Rock am Ring Vorfreude


Ein kurze Woche liegt vor uns allen. Spätestens am Mittwoch gibt es kein halten mehr und Metalfans aus der ganzen Welt pilgern wieder zum Nürburgring und aufs Zeppelinfeld in Nürnberg. Rock am Ring und Rock im Park steigen am kommenden Wochenende und bisher scheint das Wetter ja bombig zu werden! 

Bei mir steigt daher die Vorfreude grade rapide an, zudem bin ich bei Youtube auf ein Slipknot Livevideo gestossen und dachte mir, das haue ich euch heute direkt mal um die Ohren damit ihr schonmal in den richtigen Modus kommt! 

2009 waren Slipknot Headliner auf der Centerstage und haben den Ring buchstäblich zum Beben gebracht.
Rund 60.000 springende Metalheads, die Corey's Ansage bei Spit It Out, "On my signal - unleash HELL!" folge leisteten, waren ein wirklich abgefahrenes Bild!

Zur Erinnerung an eine Mördershow und zur absoluten Vorfreudensteigerung hier das Video zu "Spit It Out" live@Rock am Ring 2009! In diesem Sinne - JUMP THA FUCK UP!


Übrigens: 
Alle, die ihr dieses Jahr nicht am Ring dabei sein könnt, ich kann euch versprechen ihr werdet auf unserer Facebookseite stets mit dem neuesten Klatsch und Tratsch versorgt! Ich bin für euch als rasender Reporter vor und hinter den Bühnen unterwegs und mit Bier und Iphone bewaffnet!

Cheers euer,
Lahnsteiner

Freitag, 27. Mai 2011

Videomarathon: BLACK STONE CHERRY - Please Come In

Passend zur heutigen Veröffentlichung vom neuen BLACK STONE CHERRY Album „Between The Devil And The Deep Blue Sea“ kümmern wir uns auch heute im Blog um die Jungs aus Kentucky.

Wir schreiben den Juni 2001 – vier junge Männer aus dem Süden Nordamerikas gründen die Band BLACK STONE CHERRY. Chris und John verbrachten schon in der Highschool jede freie Minute mit jammen, oftmals auch unterstützt von ihrem Schulleiter. Nun gesellen sich noch John Fred und Ben hinzu und die Band ist komplett.
Von Anfang an gehören die Jungs zur Roadrunner Familie. 2006 wurde ihr selbstbetiteltes Debutalbum veröffentlicht, und damit begann die Erfolgsgeschichte der Band. Ihrem Mix aus Hard-, Classic- und Southern Rock kann sich kaum jemand entziehen, selbst Jimmy Page ist bekennender BLACK STONE CHERY Fan.
2008 folgte „Folklore and Superstition“ und davon gibt’s jetzt den Clip zu „Please Come In“.



Es folgten zahlreiche US- und Europa-Touren mit Bands wie Nickelback, Motörhead, Black Label Society oder Whitesnake.

Seit heute geht die Geschichte von BLACK STONE CHERRY nun also einen Schritt weiter, mit dem dritten Album „Between The Devil And The Deep Blue Sea“ – wir sind gespannt, was mit den Jungs noch passieren wird!

Und weil ich ihn persönlich so wunderwunderschön und anrührend finde, gibt es zum Abschluß noch den Clip zu „Things My Father Said“ – viel Spaß!



Rockendes Wochenende Allerseits,
Resi


Donnerstag, 26. Mai 2011

Videomarathon: TYPE O NEGATIVE

Heute widmen wir uns im Videoblog nochmals meiner allerliebsten Roadrunner Band aller Zeiten: TYPE O NEGATIVE! 
Zu den großartigen CARNIVORE habe ich ja HIER bereits vor einigen Wochen etwas erzählt, knüpfen wir heute daran an und kümmern uns um TYPE O NEGATIVE.



Ein Jahr  nach der Auflösung CARNIVOREs taten sich Pete Steele, Sal Abruscato, Kenny Hickey und Josh Silver zu TYPE O NEGATIVE zusammen, und bekamen auch mit dieser Band einen Vertrag bei Roadrunner Records. Das erste Album „Slow, Deep and Hard“ stand musikalisch noch in Tradition zu CARNIVORE, und auch die neue Band musste zunächst mit ähnlichen Vorurteilen wie Frauenfeindlichkeit und Rassismus klarkommen. Im Laufe der Zeit konnte sich TYPE O NEGATIVE zum Glück von dieser Schlechtrederei rehabilitieren und damit endlich den Weg freimachen für mehr Akzeptanz seitens der Medien.
Nach dem Pseudo-Livealbum „The Origin Of The Faces“ von 1992 folgte schließlich 1993 „Bloody Kisses“ und damit der Durchbruch für die Jungs aus Brooklyn. Auf diesem Album findet die Band entgültig zu ihrem typischen Sound und lässt die Hardcore-Einflüsse ein für alle mal hinter sich.
Von „Bloody Kisses“ gibt’s jetzt das Video zum absoluten Über-Hit „Black No. 1“:



Nach Erscheinen des Albums kam es zu einem Besetzungswechsel: Sal Abruscato verließ die Band um bei Life Of Agony einzusteigen und wurde durch Johnny Kelly ersetzt.

1996 wurde es mit „Oktober Rust“ poppiger und kommerzieller – aber keineswegs schlechter. Davon gibt’s jetzt „Wolf Moon“ live!


Doch bereits beim anschließenden Album „World Coming Down“ war die leichte Heiterkeit wieder hin – dies ist wohl das düsterste Album der Band, in den Texten verarbeitete Pete Steele unter anderem den Tod von nahen Angehörigen wie seinem Vater. Die letzte Zusammenarbeit von TYPE O NEGATIVE und Roadrunner Records war im Jahr 2003 das Album „Life Is Killing Me“.

Danach gab es nur noch ein einzigs Album, „Dead Again“ von 2007 – und der Name war traurigerweise Programm, denn am 14. April 2010 verstarb Sänger und Bassist Pete Steele und verschloss damit wohl für immer das Buch TYPE O NEGATIVE!

Es ist absolut unmöglich für mich in den wenigen Zeilen eines solchen Blogs die Großartigkeit und Außergewöhnlichkeit dieser Band und vor allem des Musikers PETER STEELE zu würdigen – mich zumindest haben TYPE O NEGATIVE mein halbes Leben lang begleitet und geprägt, ich werde sie nie vergessen!

Resi

Mittwoch, 25. Mai 2011

Videomarathon: KING DIAMOND / MERCYFUL FATE

Heute wird’s royal im Blog, wir kümmern uns um den König himself: KING DIAMOND!
Der Däne mit bürgerlichem Namen Kim Bendix Petersen ist wirklich ein absolutes Roadrunner Urgestein. Er war mit seiner Band MERCYFUL FATE und als Solokünstler KING DIAMOND von 1983 bis 1992 bei Roadrunner Records unter Vertrag.
Los geht’s mit einem Live-Clip vom Song „Evil“ des 1983er Debutalbum „Melissa“. Viel Spaß!




Und weils so schön ist gibt’s gleich hinterher noch den Titelsong von besagtem Album, leider ohne Videoclip.



Hier wird schon deutlich, was KING DIAMOND so außergewöhnlich macht: seine hohe Falsettstimme, die er sich autodidaktisch angeeignet hat, und zum Anderen sein Aussehen: er war einer der ersten Künstler, der vollständig geschminkt auftrat. Dazu, sowie zu seiner Bühnenshow, ließ er sich von Alice Cooper inspirieren, und klaute nicht bei Kiss, was ihm hin und wieder von Gene Simmons vorgeworfen wurde. 

1985, nach nur zwei Alben, trennten sich MERCYFUL FATE bereits wieder (reunierten sich allerdings in den 90er Jahren) und KING DIAMOND gründete seine Soloband. Die erste Single war „No Present For Christmas“ und erschien 1985.



Für KING DIAMOND war immer schon die Bühnenshow wichtiges Element seiner Inszenierung als Künstler – er will das Publikum unterhalten und geht davon aus, dass dieses bei einer Liveshow mehr erwartet als eine Reproduktion eines Studioalbums, was man sich ja auch zu Hause anhören kann. Auch in dieser Hinsicht steht er in Tradition zu Alice Cooper.
Zum Abschluß gibt es noch einen Live-Clip vom Titelsong des zweiten Soloalbums „Abigail“ – und ab dafür:



Die Geschichte von KING DIAMOND und MERCYFUL FATE mal eben kurz in diesem Blog abzureißen ist quasi unmöglich. Ich hoffe ein bisschen Appetit gemacht  und den alten Hasen einen kleinen Retro-Flash beschert zu haben, bzw. den jüngeren Mitlesern Hunger auf mehr!


Resi

Dienstag, 24. Mai 2011

Videomarathon: Paul Gray / Slipknot


Vor genau einem Jahr, um 10:50 Uhr Ortszeit wurde Paul Gray in seinem Hotelzimmer in Urbandale von einem Hotelmitarbeiter tot aufgefunden. Die Todesursache war zunächst unklar, da die erste Autopsie ergebnislos blieb. Jedoch ergab eine spätere toxikologische Untersuchung, dass eine Überdosis Morphium und Fentanyl in Kombination mit Pauls Herzerkrankung Ursache des Todes gewesen sind.

Die ergreifende Pressekonferenz, auf der sich die Band zum ersten Mal zum Tod ihres Slipknot Familienmitglieds äusserten, ist uns allen in Erinnerung geblieben. Fans und Bands auf der ganzen Welt waren sehr betroffen.

Wir denken heute auch an Paul und hoffen ihr treuen Fans da draussen könnt euch ebenso an den unzähligen Erinnerungen erfreuen, die Videos wie die folgenden hervorrufen!





REST IN PEACE PAUL GRAY - YOU ARE MISSED!

MAGGOTS - MAKE SOME NOISE FOR YOU FRIEND AND TURN UP THE VOLUME!